Biss am See

Was ich in jener Nacht am See erlebte, war zu schön, um wirklich wahr zu sein. Doch dieses Erlebnis werde ich wohl nie vergessen.

Ich weiß noch genau, dass ich mich über die Helligkeit wunderte. Es war tiefste Nacht, aber die Sterne leuchteten so rein und hell, dass sie mir den Weg wiesen. Ich weiß nicht, warum ich über diese Wiese lief, aber ich lief und lief ohne Ziel und ohne Sinn.

Meine Füße waren nackt, ich spürte das feuchte Gras, was sich durch meine Zehen drängte. Es kitzelte, doch es machte mir nichts aus. Ich trug ein viel zu großes Herrenhemd und einen einfachen weißen Baumwollslip.

Fern hörte ich ein Käuzchen rufen, ich lächelte und ahmte seine Stimme nach. Mein Blick fiel auf den Mond, der in voller Pracht am Himmel stand und heller leuchtete, als ich es je wahrgenommen hatte. Ich kannte den Ort nicht an dem ich mich befand. Nirgendwo in meiner direkten Umgebung war ein solches Waldgebiet mit einer so großen Lichtung.

Und was war das dort in der Ferne? Schimmerte dort ein See? Ich begann beinahe zu rennen, um zu sehen, ob meine Augen mich trogen. Doch ich behielt recht. Auf dieser wunderschönen nächtlichen Lichtung befand sich ein See, der kein bisschen dunkel und bedrohlich auf mich wirkte. Ich hatte normalerweise großen Respekt vor Wasser, doch in dieser Nacht war alles anders.

Ein nächtliches Bad

Ich stand atemlos am Ufer des Sees und ohne Angst zog ich das Herrenhemd, was ich noch nie zuvor gesehen hatte, aus und warf es zu Boden. Mein Slip folgte und schon war ich mit den Füßen im Wasser. Es kribbelte, aber es war warm und so ließ ich mich völlig nackt ins Wasser gleiten.

Ich schwamm kräftige Züge, beinahe umrundete ich den ganzen See und dann rollte ich mich auf den Rücken, sah in die Sterne und ließ mich treiben. Mein Blick fiel auf das Ufer und was ich dort sah, jagte mir eine Gänsehaut über den Körper.

Ein Mann, oder soll ich besser sagen ein Wesen, stand dort und schien mich zu beobachten. Aus der Ferne konnte ich nur eine schwarze Gestalt erkennen, hochgewachsen, schlank. Ich hätte vor Angst erschaudern müssen, doch ich lächelte. „Hallo“, rief ich der Gestalt entgegen und winkte aus dem Wasser, doch sie reagierte nicht.

Ich schwamm mit wenigen Zügen zum Ufer und kletterte geschmeidig wie eine Katze aus dem Wasser. Als ich näher an die Gestalt heranlief, erkannte ich ein männliches Gesicht. Er trug eine schwarze Kutte mit einer Kapuze, nur seitlich blitze ein bisschen seines braunen Haares hervor.

„Ich habe dich begrüßt“, hörte ich mich sagen, als ich vor dem Mann stehengeblieben war. Er sah mich aus feurigen Augen unter der Kapuze heraus an. Dann öffnete er den Gürtel an seiner Kutte und ließ sie einfach über die Schultern zu Boden gleiten.

Verführung durch einen Fremden

Er stand nackt vor mir, ein großer Phallus ragte sich mir entgegen. Sein Körper muskulös und voller Sehnen, seine Augen nicht braun, sondern schwarz wie die Nacht. Ich sank wortlos auf die Knie und umschloss seine Lanze mit meiner Hand.

Ohne weitere Gesten, Worte oder Gedanken beugte ich meinen Kopf nach vorn und begann mich an diesem köstlichen Pfahl zu laben. Meine gierige, beinahe ausgetrocknete Zunge umrundete den voluminösen Kopf dieses Prachtstücks und schnell lief mir das Wasser im Munde zusammen.

Der Mann sah mit seinen pechschwarzen Augen auf mich hinab. Seine große Hand, anmutig wie eine Pranke, lag auf meinem Hinterkopf und übte leichten Druck aus. Immer weiter, immer tiefer schob er auf diese Weise sein üppiges Schwert in meine Mundhöhle und mir war es für einen Moment, als käme ich nicht mehr zu Atem.

Doch wundersamer Weise störte es mich nicht. Meine mittlerweile feuchten Lippen glitten an seiner Haut entlang, verleibten sich die volle Länge seines Freudenspenders ein und sogen gierig an seiner Lust. Nichts wollte ich mehr als mich an seinem Samen laben, seinen Nektar trinken, mich gütlich daran tun.

Er erfüllte mir diesen Wunsch wie von selbst. Schwallartig ergoss sich seine Lust auf meiner Zunge, in meine Kehle, lief über meine Lippen und meinen Rachen hinab. Noch nie hatte ich eine solche Menge Liebessaft bekommen, ich fühlte mich auserkoren, glücklich und federleicht.

Das feuchte Gras

Ich wollte mich langsam an ihm emporschlängeln, doch er stieß mich sanft zu Boden. Ich lag im taufeuchten Gras, die Arme ausgebreitet und sah ihn von unten an. Ich sprach ihn an, wollte seine Stimme kennenlernen, doch er gab kein Wort von sich.

Er sah mich nur an, dunkle Blicke, lodernd wie Lava peitschten über meinen Körper. Seine Lanze prangte noch immer so groß und mächtig vor mir, nichts hatte sich durch seinen Höhepunkt geändert.

Plötzlich, wie aus dem Nichts, durchzuckte ein Blitz die helle Nacht. Es war keine Wolke am Himmel zu sehen, es regnete nicht und es war auch kein Donner zu hören. Lediglich das gleißend helle Licht des Blitzes tauchte die Umgebung für einen Moment in strahlende Helligkeit.

Reflexartig hatte ich die Augen geschlossen und als ich sie wieder öffnete, war er nicht mehr allein. Er stand in der Mitte von vier weiteren großen Gestalten, allesamt mit einer schwarzen Kutte bedeckt. Ich erkannte ihn nur, weil seine Kutte längst am Boden lag.

Er hob die Arme gen Himmel und endlich hörte ich erstmals seine Stimme. Sie war dunkel und voller Bass. Intensiv und unter die Haut gehend. Doch ich verstand kein Wort von dem was er sagte. Er sprach in einer Sprache, die mir völlig fremd zu sein schien.

Es blitzte noch einmal und dann sanken seine Arme wieder hinab. Die vier anderen Gestalten nickten und wie auf Kommando öffneten sie ihre Kutten und ließen sie zu Boden rutschen. Alle vier waren körperlich ähnlich gebaut wie meine erste Bekanntschaft, doch keiner von ihnen hatte seinen stechend schwarzen Blick.

Die ausgehungerten Wölfe

Anmutig und völlig nackt sanken die vier Männer zu Boden und fielen über mich her wie Wölfe über ihre Beute. Überall spürte ich Hände, Pranken, Münder, Lippen, Zungen. Sie drängten meine Beine auseinander, entblößten meine Scham und berührten mich so intensiv, wie ich es zuvor nicht einmal selbst geschafft hatte.

Ich spürte, wie gleich zwei Zungen meine tiefste Mitte eroberten und schrie vor Lust. Ich bäumte mich auf, bettelt reckte ich meinen zuckenden Leib nach oben, um das teuflische Spiel der Zungen nicht zu unterbrechen. Weitere Münder umschlossen meine Brustwarzen, sogen hart daran, während acht Hände jeden Winkel meines Körpers erforschten.

Immer wieder drängten sie ihre herrschaftlichen Phallen in meine Hand, rieben sich an meinem Körper, bescherten sich und mir unbändige Lust. Als mein Leib sich zuckend dem Höhepunkt hingab und meine Schreie gellend durch die Nacht tobten, zogen sie sich ein Stück zurück. Doch sie ließen nicht von mir ab.

Ein jeder packte eine meiner Extremitäten. An Handgelenken und Fußgelenken hielten sie mich fest und öffneten meine Körper so weit es ihnen möglich war. Ich lag rücklinks im feuchten Gras, vier atemberaubend schöne Männer hatten mich gespalten, präsentierten mich dem fünften, der meine lüsterne Begierde bislang nur mit schwarzem Blick beobachtet hatte.

Nackt, wunderschön und mysteriös kam er nun Schritt für Schritt näher. Sein Blick sengte auf meiner Haut. Er betrachtete mich von oben bis unten, ich war nackt, ausgeliefert und völlig frei von Scham. Als er in die Knie ging und mit seiner großen Hand zart durch mein Haar strich, erfasste eine Gänsehaut meinen Körper.

Noch ein Höhepunkt

Er glitt mit seinem perfekten nackten Körper auf mich und legte seine Lippen auf meine. Ich öffnete den Mund, doch er gab mir seine Zunge nicht. Stattdessen glitt sein Mund weiter zu meinem Hals und ich hörte ihn tief einatmen. Seine Zähne gruben sich sanft in die Haut meines Halses, sein Atem wurde schwerer. Er lockerte den Druck seines Kiefers und verstärkte ihn wieder, jedoch ohne wirklich fest zuzubeißen.

Mit einem Ruck löste er sich aus dieser Position und glitt an mir herunter. Sein Mund suchte meine intimste Stelle, wo zuvor zwei meiner menschlichen Fesseln einen wahren Luststrom hervorgekitzelt hatten.

Doch als sein heißer Atem meine Lustperle streifte, war alles zuvor Erlebte vergessen. Ein Hauch aus seinem Mund brachte mich zum Brennen. Als seine Zunge das rosige Fleisch zwischen meinen Schenkel berührte, floss der Liebessaft in Strömen aus mir hinaus. Er trank ihn durstig, hörte nicht auf mit beinahe gespaltener Zunge mein Geheimnis zu malträtieren.

Warm, weich und lang glitt seine Zunge in mich hinein. Ich wollte mich bewegen, doch die Griffe seiner vier Untertanen hielten mich im Schach. Ich war mir sicher, dass er der Anführer war, seine ganze Persönlichkeit strahlte so viel Macht aus.

Es fühlte sich an, würde mich sein warmer weicher Mund vollkommen ausfüllen. Er war nicht nur an meinem Schloss der Lust, sondern arbeitete sich weiter vor, nach hinten zu den dunklen Toren. Auch dort drang er in mich ein, jedoch ohne sich zuvor aus meiner anderen Öffnung zurückzuziehen.

Was passierte hier? War seine Zunge tatsächlich gespalten, so wie es sich anfühlte? Ich wurde weggerissen, weg von einem Strudel der Gier, der Besinnungslosigkeit, der Fassungslosigkeit. Wie aus weiter ferne hörte ich mein lustvolles Wehklagen, spürte die Versuche mich ihm entgegen zu drängen und die eisernen Griffe der vier anderen.

Als der Höhepunkt mich ein weiteres Mal überwältigte, verlor ich die Besinnung. Tränen und Speichel liefen aus Mund und Augen, mein Herz drohte schier zu zerspringen und ich zerbarst innerlich vor Glück und Wohlbefinden. Nichts an dieser Situation ängstigte mich, es war die Intensität, die mich zu überwältigen drohte.

Der goldene Pfahl

Sein Mund verschwand und hinterließ mein Geschlecht schlüpfrig, offen und wehmütig. Es sollte nicht aufhören, doch er hatte nicht vor mich zurückzulassen. Geschmeidig glitt er empor und Sekunden später spießte er mich mit seinem Pfahl auf.

Sprudelnd kamen unverständliche Worte aus mir hervor. Ich sprach seine Sprache, doch ich verstand sie nicht. Während er mich nahm, gab er Laute von sich, antwortete mir, sprach in der gleichen Sprache und seine schwarzen Augen begannen trotz der Dunkelheit zu leuchten.

Ich konnte den Blick nicht von seinem Gesicht nehmen, als er grob und beinahe ungestüm meinen Körper zu seinem machte. Immer wieder hämmerte er seine Lanzette in meinen Körper, der sich nicht dagegen wehrte, sondern sich seinem Rhythmus versucht anzupassen.

Die vier anderen Männer hatten ihren Griff gelöst und waren aufgestanden. Sie bildeten im Stehen einen Kreis um uns, ich vernahm Worte, einer hob die Hände empor und rief nach dem goldenen Pfahl. Ich verstand es nicht, doch ich umschlang die Hüften des Fremden mit meinen Beinen und zog ihn so weit es ging in mich hinein.

Ich verlor mich in seinem Tempo, ich spürte eine neue Welle der Lust auf mich zurasen, war überzeugt davon die Besinnung diesmal für länger zu verlieren, doch ich konnte nichts dagegen tun. Seine Lanze rieb meinen Körper von innen, ich hatte das Gefühl zu zerbersten und gleichzeitig unter ihm zu zergehen.

Obwohl er in seinem eigentümlichen Singsang sprach, verriet keines seiner Geräusche seine Erregung. Lediglich das Ausmaß seines Phallus zeigte mir, dass er sich mit vollem Vergnügen mir annahm.

Plötzlich verringerte er sein Tempo, ließ den Oberkörper, den er zunächst auf seinen Händen abgestützt hatte, sinken und lag mit seinem ganzen Gewicht auf mir. Er schob meine Arme über meinen Kopf, seine Erregung noch immer tief in mir verborgen. Sein Mund glitt wie schon zuvor an meinen Hals. Wieder spürte ich meine weiche Haut zwischen seinen Zähnen und diesmal biss er zu.

Ein Schrei entfleuchte meiner Kehle und ich schlug die Augen auf. Keuchend setzte ich mich hin und sah mich verwirrt um. Ich lag in meinem Bett, die Decke auf dem Boden vor mir, der Körper verschwitzt. Niemand war in meiner Nähe. Instinktiv griff ich mir an den Hals. Ich sprang auf und rannte zum Spiegel. Erst bei Licht sah ich den Abdruck zweier spitzer Zähne, kaum wahrnehmbar, aber vorhanden.

Nach oben scrollen