Spontanes Date per App

Eines Abends merkte ich, dass ich Lust hatte etwas aufregendes zu machen. Ich lud mir also die Datingapp runter, von denen meine Freundinnen schon so lange schwärmten. Was dann passierte, hätte ich nicht erwartet.

Nachdenklich starrte ich auf mein Handy. Die Sexdating-App war installiert, aber so richtig wusste ich noch nichts damit anzufangen. Ich entschied mich erst einmal zwei Selfies hochzuladen. Das Prinzip hatte ich schnell begriffen. Mir wurden Männer angezeigt und ich wischte deren Foto nach links oder rechts, je nachdem ob sie mir gefielen oder nicht.

Obwohl ich das Konzept für reichlich oberflächlich hielt, machte es mir nach wenigen Minuten tatsächlich Spaß. Manche Fotos waren so lustig, dass ich herzhaft lachen musste. Hin und wieder gab es aber auch Bilder, deren Inhaber mir ziemlich gut gefiel. Die wischte ich dann in den Pool der Männer, die ich gern näher kennenlernen würde.

Als es plötzlich „Ding“ machte und ich das Wort „Match“ las wusste ich, dass meine Fotos anscheinend auch gut ankamen. Der Mann, mit dem ich ein Match hatte, hieß Thomas und hatte mir tatsächlich gut gefallen. Jetzt konnten wir uns Nachrichten schicken und ich wartete, dass er den Anfang machen würde.

Es dauerte keine zwei Minuten, da las ich ein erstes zögerliches „Hi“, auf meinem Display. Ich grüßte zurück und hoffte, dass da mehr kommen würde. „Lust auf ein Sexdate?“, war gleich die zweite Frage und ich blockierte ihn. Ich hatte zwar Lust darauf, aber ein bisschen mehr Kreativität wünschte ich mir schon.

Das zweite Match ein Volltreffer

Wenige Sekunden später kam das Geräusch erneut, ich hatte ein Match. Diesmal mit Stefan, einem dunkelhaarigen Mitzwanziger, der mir auch sogleich eine Nachricht schrieb. „Hallo Nadine, du siehst sympathisch aus und du bist direkt aus meinem Umfeld, darf ich fragen, was dich hier her treibt?“, fragte er mich und ich war begeistert, dass er mehr als nur ein Wort schrieb.

Ich antwortete und wir kamen sehr schnell ins Gespräch. Es stellte sich heraus, dass Stefan nur zwei Häuserblocks entfernt wohnte und so hatten wir schon gleich ein Thema gefunden. Wir unterhielten uns über die Vorzüge unserer Wohngegend und wurden uns recht schnell sympathisch.

Als ich auf die Uhr schaute stellte ich fest, dass ich fast drei Stunden mit ihm geschrieben hatte. „Ich unterhalte mich gern mit dir, aber ich muss dringend noch einkaufen, sonst bekomme ich heute nichts mehr zum Essen“, wollte ich mich aus der Unterhaltung verabschieden, doch Stefan hatte einen besseren Vorschlag.

„Was hältst du davon wenn wir zusammen einkaufen und dann bei mir oder dir was kochen?“, fragte er und ich überlegte kurz. Ein bisschen komisch kam es mir schon vor, einen fremden Mann zu daten, doch dann entschied ich, mich spontan zu benehmen und zuzusagen.

Wir verabredeten uns beim Supermarkt an der Ecke und 30 Minuten später stand ich mit klopfendem Herzen davor. Ich erkannte ihn von weitem, als er in schwarzen Jeans und einem lockeren Hoodie um die Ecke kam. „Hey, du bist ja wirklich da“, begrüßte er mich und lächelte. Seine Grübchen kamen besser zur Geltung als auf den Fotos und die Sympathie wuchs.

Gemeinsam einkaufen mit Flirt

Wir gingen zusammen in den Supermarkt, den wir beide kannten wie unsere Westentaschen. Schnell hatten wir uns auf Lasagne geeinigt und darauf, dass wir bei ihm kochen würden. Wir waren uns genauso sympathisch wie beim Schreiben und alberten viel herum.

Doch neben dem Spaßfaktor spürte ich auch ein Kribbeln im Bauch, Stefan war optisch genau mein Typ und ich schien ihm auch zu gefallen. Als ich eine Tafel Schokolade in den Wagen legte, sah er mich verschmitzt an. „Ich brauche heute keine Süßigkeiten mehr, denn süßer als du ist eh nichts“, lächelte er und ich musste laut lachen.

„Hast du den Spruch aus einer Zeitschrift geklaut“, frotzelte ich und er fiel in mein Lachen mit ein. „Zugegeben, er war ziemlich schlecht“, erkannte er selbst und wir lachten darüber, bis wir bezahlt hatten und wieder auf der Straße standen.

Plaudernd machten wir uns auf dem Weg zu ihm und als ich in seiner Wohnung stand, bewunderte ich seine ordentliche Einrichtung. Unterbewusst hatte ich eine chaotische Studentenbude erwartet, doch Stefans Wohnung war stilistisch eingerichtet und gefiel mir äußerst gut.

Er bot mir ein Glas Wein an, was ich dankend annahm. Ich betrat den kleinen Balkon und schaute in die Gegend. Es wurde langsam dunkel und die Beleuchtung der Häuser sorgte für ein glitzerndes Ambiente.

„Ich bin wirklich nicht gut in Flirtsprüchen“, hörte ich Stefan neben mir sagen und musste lachen. „Das stimmt, aber du hast bestimmt versteckte Talente“, ärgerte ich ihn und er grinste. „Darf ich dir eins davon zeigen?“, fragte er und nach kurzem Zögern willigte ich ein. „Aber nur, wenn es nicht weh tut und wenn es nicht wieder so schrecklich ist wie dein Spruch“, beschied ich und er nahm mir das Weinglas aus der Hand.

Das wahre Talent

Er strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht und beugte sich sanft zu mir nach vorne. Dann küsste er mich und diesmal bekam ich tatsächlich weiche Knie. Seine samtigen Lippen fühlten sich an, als würden sie die meinigen schon ewig kennen. Seine weiche Zunge eroberte meine Mundhöhle mit einem Geschick, was ich zuvor nie erlebt hatte.

Wenn Küssen ein Talent war, hatte Stefan es definitiv, denn er verschaffte mir allein durch seinen Kuss eine Gänsehaut. „Jetzt bin ich neugierig, deine anderen Talente kennenzulernen“, murmelte ich, während ich durch die Balkontür nach innen ging. Mir war kalt geworden, jedenfalls dachte ich das, aufgrund meiner harten Brustwarzen.

„Ich zeige sie dir gern“, lächelte er und nahm mich in die Arme. Erneut küsste er mich und auch jetzt reagierte mein ganzer Körper auf ihn. Meine harten Knospen hatten nichts mit der Außentemperatur zu tun, er schaffte es mir mit einem Kuss bereits Lust zu verschaffen und so war ich dankbar, als seine Hände den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden.

Sanft streichelte er meine Arme, meine Schultern und glitt dann nach vorn über, wo meine Kugeln sich ihm ein bisschen entgegen drängten. Als er über meine Brustwarzen strich, schüttelte ich mich vor Erregung. „Darf ich dich ausziehen?“, wollte er flüsternd wissen, doch ich schüttelte den Kopf.

„Zieh dich aus“, grinste ich und begann selbst damit, meine Bluse zu öffnen und mich nach und nach zu entkleiden. Wenig später stand ich nackt in einer fremden Wohnung und mein ganzer Körper brannte vor Lust. Als auch er nackt war, erkannte ich erst seinen muskulösen Oberkörper, der mir außerordentlich gut gefiel.

Vorspiel auf dem Teppich

Ich ließ mich auf den weichen, flauschigen Teppich in seinem Wohnzimmer sinken und sah ihn herausfordernd an. „Komm zu mir“, flüsterte ich und das ließ er sich nicht zweimal sagen. Verschlungen küssten wir uns auf dem Boden liegend und seine Hände eroberten meinen Körper im Flug.

Ich hatte das Gefühl, dass er überall gleichzeitig war. Er strich über meine Brüste, liebkoste meine Brustwarzen und bahnte sich den Weg über meine Oberschenkel zu meinem geheimen Delta der Lust.

Mit meiner Hand umschloss ich seinen Phallus und begann ihn zärtlich zu massieren, was Stefan mit hektischer Atmung quittierte. „Halt, hör auf“, bat er mich und ich sah ihn irritiert an. „Du machst das viel zu gut“, grinste er verlegen und ich begriff, dass er seine Lust nicht lange würde halten können.

Er drängte mich auf den Rücken und begann meinen Oberkörper zu küssen. Ich erschauderte, als seine samtigen Lippen meine Knospen berührten und seine warme Zunge neckisch darum glitt. Doch Stefans Ziel war ein anderes. Er kroch zwischen meine Schenkel und öffnete sie.

Mit gierigem Blick besah er mein Lustzentrum und senkte den Kopf darauf nieder. Als ich seine Zunge dort spürte, wurde ich beinahe ohnmächtig vor Lust. Das hatte noch nie ein Mann bei mir machen dürfen und ich verstand langsam, warum meine Freundinnen so sehr davon schwärmten.

Meine Hände fuhren in seine Haare, ich klammerte mich darin fest und drängte seinen Kopf dichter in meinen Schoß. Doch er verstand es geschickt mich immer nur an den Rand eines Höhepunkts zu bringen, jedoch nie darüber hinaus. „Warum tust du das nur“, jammerte ich verzweifelt und versuchte mit meinen Händen zu vollenden, was er angefangen hatte. Doch Stefan hinderte mich daran.

Er liebkoste mich weiter, seine Zunge sorgte für einen wahren Schauer der Gier und ich flehte ihn an, sein Werk endlich zu vollenden. Als er mich erneut beinahe zur Verzweiflung gebracht hatte, zog er sich plötzlich von mir zurück und legte sich einfach auf den Rücken.

Ich nehme mir was ich will

Ich sah ihn verständnislos an, mein ganzer Körper war voll von Lust und er hörte einfach auf. „Nimm dir was du brauchst“, grinste er und ich erkannte was er von mir wollte. Kurz überlegte ich, ob ich mich einfach selbst beglücken sollte, doch die Lust auf ihn war viel zu groß.

Ich stürzte mich förmlich auf ihn und ließ mich auf seiner Erregung nieder. Als wir zusammenschmolzen konnte ich mein lustvolles Stöhnen nicht unterdrücken. Ich bewegte mich rhythmisch auf und ab, während seine Hände meine Brüste massierten und er mir beinahe liebevoll in die Augen sah.

„Ich wollte dich nicht quälen, aber ich wollte dich genauso auf meinem Schoß sehen“, gestand er mir flüsternd und seine Worte erregten mich nur noch mehr. Ich schloss die Augen und lehnte meinen Oberkörper nach hinten. Mein ganzer Körper stand unter Strom, jede seiner Berührungen entfesselte mich noch mehr.

Als ich spürte, dass er eine Hand zwischen meine Beine legte um meine Lustperle zu massieren, während ich mich auf ihm vergnügte, wusste ich dass es nun so weit sein würde. Meine Lust entlud sich und ich erlebte einen überwältigenden Höhepunkt.

Stefan sah mich an, er zeigte mir mit seinen Blicken, dass ich ihm gefiel und damit fachte er das Feuer in mir direkt wieder an. Nun steigerte ich mein Tempo immer weiter und das, obwohl ich vollkommen außer Atem war. Ich wollte auch ihn in Ekstase versetzen und zog immer wieder meine Muskeln um ihn zusammen.

Sein fester Griff mit denen er meine Brüste massierte, sein lodernder Blick und die feuchten, leicht geöffneten Lippen zeigten mir, dass er bereits mit sich selbst rang. Er wollte sich Zeit lassen, doch ich ließ ihm die Zeit nicht. Es sollte ihn überwältigen, so wie es mich überwältigt hatte.

Mit geschickten Bewegungen brachte ich ihn dazu, sich ganz dem Strudel der Lust auszuliefern und seinen Höhepunkt zuzulassen. Nachdem sein Stöhnen verklungen war, legte ich mich auf seine Brust und er schlang die Arme um mich. Wir lagen beinahe eine halbe Stunde kuschelnd auf dem Teppich, bevor das Knurren meines Bauches verriet, dass ich Hunger hatte.

Wir gingen gemeinsam in die Küche um zu kochen, doch an diesem Abend teilten wir noch oft unsere Lust miteinander und auch in den Tagen danach.

Nach oben scrollen